Werner und Klara Kreitz-Stiftung
Kiel - gegründet 1987

Stiftung zur Förderung der Krebsforschung durch Unterstützung
von universitären Forschungsvorhaben in Schleswig-Holstein

 

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Kreitz-Stiftung

Die Kreitz-Stiftung ist eine kleine private Stiftung, die sich einer großherzigen privaten Initiative verdankt, und zum Ziel hat universitäre Forschung zu unterstützen. Mit geringem Budget (im Vergleich zu den bundesweiten Stiftungen), dafür aber mit Sachverstand sehr nah an den geförderten Projekten und flexibel in individueller Unterstützung.

Vorstand

Vorsitz: Dr. med. Carsten Leffmann
- Ärztlicher Geschäftsführer der Ärztekammer Schleswig-Holstein

Beisitzer:

Jörg Kotzbacher

Prof. Dr. med. Alexander Katalinic

Prof. Dr. med. Dietrich Kabelitz

Prof. Dr. Jens Habermann

Ehrenvorsitzender:
Dr. Marcus Petersen (verst. 2012)


Koordination: Annika Doose

 

Entstehung und biographischer Hintergrund

Werner Kreitz wurde am 13. März 1909 in Düsseldorf geboren. Sein Vater war Kaufmann in Menden/Westfalen und besaß Anteile an einer Metallfabrik. Nach dem Studium des Bauingenieurwesens an der Technischen Hochschule Hannover im Jahre 1932 konnte Werner Kreitz wegen der damaligen schwierigen Wirtschaftslage nicht sofort eine Arbeit aufnehmen, die seiner Ausbildung entsprach. Schließlich war er in der Arbeitsverwaltung als technischer Prüfer, als Arbeitsamtsleiter sowie als Regierungsrat und Referent für Bauwirtschaft im Arbeitsministerium tätig. Nach Kriegsgefangenschaft und Internierungszeit Ende 1949 wurde Werner Kreitz Leiter der Niederlassung Kiel in der allgemeinen Baugesellschaft Lorenz & Co. 1974 trat er in den Ruhestand, betätigte sich aber noch einige Zeit als Berater der Firma. Von 1962 bis 1978 war in der Kommunalpolitik der Gemeinde Molfsee bei Kiel tätig.

Werner Kreitz starb am 26. Juli 1981 im Alter von 72 Jahren an Krebs. Klara Kreitz geb. Sager entstammte einer Lübecker Familie. Sie wurde am 3. September 1911 in Lübeck geboren. Die (Kriegs)Hochzeit mit Werner Kreitz fand am 13. September 1939 in Berlin statt. Nach dem Krieg konnte sich das Ehepaar Kreitz in den Jahren 1955/1965 ein Zweifamilienhaus in Schulensee bauen.
Klara Kreitz starb am 1. Oktober 1986 im Alter von 75 Jahren gleichfalls an Krebs.
Werner und Klara Kreitz hinterließen keine Kinder und hatten auch keine Geschwister. Unter dem Eindruck der Erkrankung und des Todes ihres Mannes an Krebs und des eigenen Betroffenseins von dieser Krankheit bestimmte Klara Kreitz in ihrem Testament vom 26. März und in der Testamentsänderung vom 12. September 1986:

„Ich errichte hiermit die Werner und Klara Kreitz-Stiftung als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit dem Sitz in Kiel, die der Förderung der Krebsforschung dienen soll. Die Stiftung soll die als Anlage beigefügte Satzung erhalten. Meinen Testamentsvollstrecker ermächtige ich, alle für die Genehmigung erforderlichen Rechtsgeschäfte einschließlich des Stiftungsgeschäftes vorzunehmen. Die Werner und Klara Kreitz-Stiftung setze ich zu meinen allgemeinen Erben ein und statte sie mit meinem Nachlas (ohne die festgesetzten Vermächtnisse) als Vermögen aus.“

Zum Generalbevollmächtigten und Testamentvollstrecker bestellten Werner und Klara Kreitz noch zu Lebzeiten Herrn Dr. Ing. Marcus Petersen und als Steuerberaterin Frau Erna Stoltenberg. Zu beiden verbanden Werner und Klara Kreitz eine langjährige Freundschaft und ein enges Vertrauensverhältnis.

Komplexe Formalitäten waren nötig, bis zu Genehmigung der Stiftung und ihrer Satzung durch den Innenminister und zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch die Steuerbehörden. Zunächst wurden aufgrund des hohen Verwaltungsaufwandes die vorhandenen Immobilien verkauft. Das anfängliche Stiftungsvermögen belief sich auf knapp 2 Millionen DM, welches durch die anfallenden Zinsen regelmäßig wurde. Im Übrigen wurden die Zinsen als Förderungsmittel für Projekte der Krebsforschung an den Universitäten Kiel und Lübeck vergeben.

Entsprechend dem Auftrag von Klara Kreitz wurde am 7. Mai 1987 durch den Testamentsvollstrecker in Schriftform das Stiftungsgeschäft getätigt und der Stiftung die verfügte Satzung gegeben.

2016 schied der langjährige Vorsitzende und ehemalige Hauptgeschäftsführer der Ärztekammer Schleswig-Holstein Dr. med. Dr. phil. Karl-Werner Ratschko aus dem Vorstand aus, sein Nachfolger wurde der Ärztliche Geschäftsführer der Ärztekammer Schleswig-Holstein Dr. med. Carsten Leffmann.

Mit Herrn Dr. Ratschko verließ auch Prof. Dr. mult. Wolfgang Müller-Ruchholtz die Stiftung. Er wirkte dort lange Jahre als Vorstandsmitglied mit und war nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand wissenschaftlicher Berater der Kreitz-Stiftung.


 

 

 

 

 

 

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